Der weiterentwickelte BMW 5er der Baureihe E28 wurde im Juli 1981 vorgestellt. Äußerlich blieb er dem Vorgängermodell E12 sehr ähnlich, da eine optisch nur leicht modifizierte Karosserie verwendet wurde. Vor allem die Fahrgastzelle blieb nahezu unverändert. Türen und Sitze wurden nur in Details bzw. ihren Bezugstoffen geändert. Das Armaturenbrett mit der sich einfügenden und je nach Motorisierung zweiteiligen Mittelkonsole wurde kantiger und voluminöser gestaltet und beinhaltete größere schaumgepolsterte Prallflächen vor allem auf der Beifahrerseite. Generell wartete der Innenraum mit dem Insassenschutz dienenden massiven gepolsterten Verkleidungen auf.
Völlig neu entworfen wurden jedoch das Fahrzeugheck mit einem höheren und deutlich kantigeren Abschluss sowie größeren und chromumrandeten Heckleuchten. Ebenfalls etwas markanter fiel die Fahrzeugfront mit der breiteren, erstmals zweigeteilten BMW-Niere sowie den unterschiedlich großen Doppelscheinwerfern auf. Die US-Modelle hatten weiterhin gleich große Scheinwerfer mit dem Durchmesser der innenliegenden Fernlichter.
Die Motorhaube war nun nach hinten zu öffnen und schloss bündig innerhalb der Kotflügel ab. Die Chromstoßstangen mit aufgesetzter Gummistoßleiste wurden an Heck und Front wie bisher rundum bis an die Radhäuser gezogen, allerdings in einheitlicher Stärke. Die Frontblinker und Nebelscheinwerfer wurden unterhalb dieser in der geringfügig größeren Frontschürze montiert. Die seitlichen Stoßleisten an Türen und Kotflügeln blieben in ihrer Art erhalten, wurden allerdings um einige Millimeter verbreitert.
Unter dem Blech wurde deutlich mehr verändert. Er erhielt eine aufwändigere Vorderachse und in der Elektrik wurden diverse elektronische Komponenten verbaut. So erhielten die Benzinmotoren eine elektronische Einspritzung. Im 535i/M535i und im 525e sowie im 520i (ab August 1985) kam die Motronic zum Einsatz, während in den anderen Modellen die L- oder LE-Jetronic verbaut wurde (im 520i ab Mitte 1982, vorher K-Jetronic; im 518i ab Sommer 1984, vorher Vergaser).
Kurz nach der Vorstellung wurde zudem ABS optional lieferbar. Die M30-Versionen und einige Export-Versionen mit M20-Motorisierung wurden mit dem aus der 3er- (ab 1983 im E30), 6er E24- bzw. 7er E23-Reihe bekannten Check-Control-System ausgestattet, das wichtige Fahrzeugfunktionen wie die Beleuchtung und die Betriebsflüssigkeiten (Ölstand und Kühlflüssigkeitsstand) überwacht.
Erstmals in der Firmengeschichte wurde ein BMW auch mit Dieselmotor ausgerüstet, zuerst als 524td mit dem 85 kW/115 PS starken Turbodiesel-Motor (interne Bezeichnung M21), später auch als 524d als Saugdiesel mit 63 kW/86 PS.
Im April 1983 kam der 525e zu den deutschen BMW-Händlern (das e stand dabei für das griechische η „eta“). Das „eta-Konzept“ – benannt nach dem Formelsymbol für den Wirkungsgrad – war bereits 1978 vorgestellt worden und seit 1981 im amerikanischen und japanischen Markt vertreten. Für Europa war dieses Konzept für Fahrzeuge neu. Im 525e arbeitet ein 2693cm³-Sechszylindermotor mit Graugussmotorblock. Der rote Bereich des Drehzahlmessers beginnt bei 4500/min und das hohe Drehmoment von 240 Nm bei 3250/min erlaubt ein länger übersetztes Hinterachsgetriebe (2,93:1). Durch das abgesenkte Drehzahlniveau konnten Ventilfedern mit geringerer Vorspannung verwendet werden und die Nockenwelle hat nur vier anstatt der sieben Lager. Das Verdichtungsverhältnis des Motors ist mit 11:1 für die Zeit recht hoch und erfordert zusammen mit der wegen langer Saugrohre bei niedrigen Drehzahlen guten Zylinderfüllung eine präzise Gemischaufbereitung und Zündverstellung. Der vom 520i übernommene Antriebsstrang wurde verstärkt und es wurden vorne innenbelüftete und hinten massive Scheibenbremsen verbaut. Die Beschleunigung von 0-100 km/h liegt bei 10,7 sek und die Höchstgeschwindigkeit bei 185 km/h. Verbrauch nach DIN 70030: 5,9 l bei 90 km/h, 7,6 l bei 120 km/h und im Stadtzyklus 11,4 l.
Quelle: Wikipedia
Restaurierungskonzept:
Kleine Abweichungen und Verbesserungen sind erlaubt. (Felgen, Motor , Tieferlegung)
Wir haben das Auto aus einem 20 jährigem Dornröschenschlaf erweckt, Er war allgemein in keinem schlechter Zustand es wurde einiges Investiert nach einem Motorschaden war das Projekt für den Vorbesitzer aber nicht mehr zu schaffen. Das wichtigste er war komplett Rostfrei einige Anbauteile wurden bereits gewechselt eine Tieferlegung und E24 635i Bremsen verbaut.
Austauschen der beschädigten Kleinteile (Chrom Leisten, Blenden, Klammern usw.)
Chrom Stosstangen ohne Rost verbauen
Frontblech erneuern
Heckleuchten und Blinker durch welche in guten Zustand ersetzen.
Auspuffanlage erneuern
Motorinstandsetzung inkl. Tuning (mehr Information hierzu unter Klassiktuning)
Felgen vom BMW E34 M5 mit poliertem Felgenbett verbauen
Auf Kundenwunsch wurde der untere Steinschlagschutz nicht wie beim Original in Schwarz sondern in Wagenfarbe ALPINWEISS lackiert.
Wir haben das Fahrzeug mit viel liebe zum Detail komplettiert und Ihm so zu einem zweitem Leben verholfen.